Abwechslungsreich durch Leonard Cohens Leben
Auch vor den Abgründen im Leben Cohens machen Alexander Schilling und Peter Fliegel nicht halt: Immer wieder werden seinem großartigen Wirken als Charmeur, der die Menschen auf seine ganz eigene Art und Weise in den Bann zu ziehen wusste, seine Schattenseiten als depressiver, unsicherer Mensch, der diese Ängste auch mit Drogen und Alkohol
bekämpfte, entgegengestellt. Herausgekommen ist ein Kaleidoskop der Gefühle, denn der Mensch Leonard Cohen strahlte trotz aller selbst empfundenen Unzulänglichkeiten viel Kraft, Humor und Ehrfurcht aus. Alexander Schilling: „Er schien gewillt zu sein, mit seiner Unzulänglichkeit zu leben, statt sie aufzulösen.“ Seine Familiengeschichte scheint dazu beizutragen, dass „Leonard Cohen sich zwar zeitlebens bewusst war, etwas Besonderes zu sein, aber schon früh mit
der Realität eines unscheinbaren Kindes am Rande des Geschehens konfrontiert wurde“, so Peter Fliegel. Aus dieser Mischung entstand ein zeitlebens spürbarer Mix aus Willen, Einzigartiges zu schaffen und der Demut, dies nicht selbst so zu benennen. „Und,“ so Schilling, „das so charmant und heiter, dass ihn die Menschen gerade dafür liebten!“
Seine Geschichte ist erstmalig am Samstag, 16. Dezember, um 19.30 Uhr bei der Premiere im JUB!, Columbusstraße 2 / Elbinger Platz. zu sehen. Tickets sind an der Theaterkasse des Stadttheaters Bremerhaven unter (0471) 49 0 01 oder per EMail an kasse@stadttheaterbremerhaven. de erhältlich. www.stadttheaterbremerhaven.de