Neue Attraktion

Jan 9, 2018

VGH-Stiftung fördert museumsdidaktisches Projekt des Aeronauticums
NORDHOLZ tw · „Ich bin begeistert.“ Dirk Wurzer (l.) von der VGH-Stiftung durfte sich als einer der Ersten mit dem neuen Cockpit-Simulator im Aeronauticum Nordholz vertraut machen. Und als passionierter Flieger war es für ihn ein Erlebnis zu sehen, wie das Cockpit in der Testphase funktioniert. „Nicht dass sie denken, der Flug war umsonst“, kam es nach der „Landung“ aus dem Hintergrund des Verfahrenstrainers Br 1150 Atlantic. „Ich hab 5.000 Euro dabei“, entgegnete Wurzer schmunzelnd. Zwar nicht in bar, aber als Förderzusage der VGH-Stiftung, die die museumsdidaktische Aufwertung des Großexponats unterstützt. „Das ist eine gute Sache, die die Attraktivität des Museums noch steigern wird“, so Bernd Jährling, 1. Vorsitzender des Fördervereins (r.). Die Idee entstand durch Prof. Bernd Hirsch und Trygve Nodop-Schreiber aus Bremen, die nach einem Besuch des Aeronauticums fanden „ein super komplettes, schönes Cockpit“. Jedoch ohne Simulator. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Museums stellten sie fest, dass die Sensoren des ehemaligen Taktiktrainers noch vorhanden waren. Museumsleiterin Dr. Anja Dörfer entwickelte ein Konzept, das vor allem einen pädagogischen Hintergrund hat und Kinder und Jugendliche anspricht, „da wir unsere Museumspädagogik ausbauen wollen“. Prototyp ist ein Focke- Wulf-Cockpit-Trainer, der als Leihgabe auch schon im Aeronauticum bei den Besuchern für Begeisterung sorgte. In einer ersten Etappe können demnächst in einer „einfachen“ Simulation drei bis fünf Instrumente angesteuert werden, „was sehr realistisch funktioniert“. In mehreren
Etappen soll dann am Ende ein Simulator stehen, der Simulatoren, wie man sie etwa bei Airbus findet, in nichts nachstehen soll.