Ortsmitte von Groden mit Bürgerfest eröffnet
CUHAVEN sh · Seit Ende April ging es der Ortsmitte in Groden in städtebaulicher Hinsicht ziemlich an den Kragen. Per Ausschreibung hatte die Stadt Cuxhaven nach längern Diskussionen die Arbeiten vergeben. Für ein Bauunternehmen
aus Bad Bederkesa galt es dann, unter anderem rund 900 Quadratmeter Asphalt und Pflaster aufnehmen, eine Schottertrageschicht aufzubauen und gut 2.200 Quadratmeter Betonsteinpflaster verbauen. Für den Parkplatzbereich mussten 110 Quadratmeter Natursteinpflaster verlegt werden. Neben dem alten Baumbestand, vor allem der nun mehr oder minder tatsächlich in der Dorfmitte stehenden Linde wurden weitere zehn Bäume gepflanzt. Noch wichtiger, weil es die Umweltauflagen so erfordern, war „die Ableitung des Regenwassers von der versiegelten Dorfmitte“, wie Oberbürgermeister Getsch bei der Einweihung berichtete. Dass die Arbeiten nicht wie bei der Ausschreibung gefordert zum 31. Oktober abgeschlossen waren, führte zu mehreren „nennen wir es Nachfragen“ im Rathaus, wie der Oberbürgermeister meinte. „Doch auch Mitarbeiter eines Bauunternehmers haben ein Recht auf Sommerurlaub.“ Dafür sei man bei den Kosten im Rahmen geblieben. „Auch wenn die Endrechnung noch nicht vorliegt, sind wir bei rund 500.000 Euro geblieben.“ Die Sperrung der Grodener Ortsmitte betraf die Papenstraße im südlich der Grodener Schule gelegenen Bereich. Zwar lief der Schulbusverkehr weiterhin, doch die Sperrung war schon extrem. Dass die Einweihung am letzten Wochenende nun von zahlreichen Grodenern im Rahmen des 4. Adventszaubers auf dem Platz an der St. Abundus Kirche ausgiebig gefeiert wurde, ist dann sicherlich nachvollziehbar.