Schüler engagieren sich erneut gegen Klimawandel
BREMERHAVEN sh · Das hat Tradition. Schon seit 2009 beteiligen sich Bremerhavener Schulen jährlich an der Aktion „Strom aus-, Gehirn einschalten“. Sie wollen damit ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen. Wie passend, dass diesmal parallel in Bonn gerade eine Weltklimakonferenz stattfand. In diesem Jahr trafen sich die Schüler in der Klimastadt Bremerhaven im Forum vor dem Klimahaus. Das Motto 2017 „Wir befinden uns auf einer Grat(d)wanderung“
soll das Signal aus der norddeutschen Region senden, dass noch mehr Menschen beim Klimaschutz mitmachen und auch Politiker in aller Welt in Bonn konkrete Beschlüsse fassen müssen. Nur so kann der Ausstoß an Kohlendioxid gesenkt werden. Auf diesem Wege soll auch auf eine Ursache für aktuelle Flüchtlingsströme hingewiesen werden. Eine fantasievolle Aktion soll eine möglichst hohe „Welle“ schlagen, wie CO2 wirksam reduziert werden kann und mehr Energie aus erneuerbaren Energien zu gewinnen wäre. Dazu wurde die aus dem Fansport bekannte „Welle“ eingesetzt, die auch die verantwortlichen Politiker in Bonn beim Klimagipfel erreichen sollte. Dazu wurden neue Plakate präsentiert
und verteilt, weitere plakative Aktionen schlossen sich an. An der Aktion beteiligten sich gut die Hälfte aller Bremerhavener Schulen auf unterschiedliche Weise. Die Schülerinnen und Schüler wünschten sich von den Verantwortlichen: „Bitte schaltet umgehend euer Gehirn ein und beschließt sofortige Abkommen zum Klimaschutz!“ Einige Ideen werden sicher auch in Zukunft vom Jugendklimarat oder vom Projekt Klimastadt Bremerhaven unterstützt. Die Bremerhavener Umweltdezernentin, Stadträtin Dr. Susanne Benöhr-Laqueur, und der Schuldezernent, Stadtrat Michael Frost, nahmen ebenfalls an der Aktion teil und zeigten sich vom Engagement der Schüler begeistert.