Die ersten Wände für das neue Feuerwehrhaus stehen schon
NEUENWALDE tw · Endlich war es soweit. Am Mittwoch letzter Woche erfolgte die langersehnte Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus in Neuenwalde. Ein schöner Anlass sich zu versammeln, so Bürgermeister Thorsten Krüger. Auch wenn die Ursache kein schöner gewesen sei, war im Februar 2016 doch das alte Feuerwehrhaus abgebrannt. Vor diesem Hintergrund wies Krüger noch einmal darauf hin, wie schnell und unbürokratisch es geklappt hatte, zwei Feuerwehrfahrzeuge zu beschaffen und bedankte sich noch einmal bei allen Beteiligten.
Aus der Not machte die Stadt Geestland dann eine Tugend und hat einen Platz am Orts­eingang gefunden, „an dem wir eine für die Zukunft vernünftig aufgestellte Wache bauen können“. Nach dem ers­ten Spatenstich im Oktober letzten Jahres, stehen auf dem 2.500 Quadratmeter großen Grundstück am Holßeler Weg bereits die ers­ten Wände. Das Gebäude soll nach Fertigstellung auf rund 700 Quadratmetern Fläche im Untergeschoss Platz für die Feuerwehrfahrzeuge, einen Lagerraum, eine Werkstatt sowie Umkleiden und Waschräume für die Besatzung bieten. Im Obergeschoss sind unter anderem ein Schulungsraum mit Teeküche und ein Besprechungsraum geplant. Die Kos­ten für den Neubau belaufen sich auf rund 900.000 Euro.
Die Suche nach dem neuen Grundstück wurde nötig, weil das alte, auf dem die Brandruine noch steht, für einen Neubau zu klein war. Die Feuerwehrleute treffen sich zurzeit provisorisch in den nicht vom Brand betroffenen Nebenräumen der Feuerwache. Die beiden Löschfahrzeuge stehen in einer nahe gelegenen Scheune. Ortsbrandmeister Fabian Koop und seine Kollegen freuen sich deshalb auf eine baldige Fertigstellung.
„Wir wollen versuchen, am 8. August Einweihung zu feiern“, sagte Krüger auch mit einem Augenzwinkern in Richtung Ellen Frank, hat die Ortbürgermeisterin doch an diesem Tag Geburtstag. Worüber sich diese natürlich sehr freuen würde. „Ich habe gesehen, wie die Handwerker hier arbeiten. Das klappt.“ Sie bedankte sich bei Stadt und Verwaltung, dass alles so zügig bearbeitet wurde. „Das wird ein tolles Gebäude, und ein Meilenstein für die Stadt Geestland“, ist sie sich sicher.

Die Zeitkapsel weigerte sich trotz großer Anstrengung seitens Bürgermeister Thorsten Krüger zuzugehen. Mit Hilfe eines Hammers gelang es letztendlich doch und unter den Augen von Ortsbrandmeister Fabian Koop, Ortsbürgermeisterin Ellen Frank und weiteren Mitgliedern der Verwaltung und der Feuerwehr konnte die Kapsel in den Grundmauern eingemauert werden • Fotos: tw

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