Kulturelle Vielfalt

Aug 15, 2018

IHLIENWORTH sh · Afrika ist näher als man glaubt. Statt Recycling nun die Kunst und Kultur eines ganzen Kontinentes, zumindest im Auszug. Wenig bekannt ist den Besuchern der ReArt-Hallen in Ihlienworth, dass es im Nachhaltigkeitskonzept von den UN auch um Entwicklungsarbeit und soziale Entwicklung geht. Und diesem Konzept haben sich die Betreiber der Kunsthalle im Gewerbegebiet von Ihlienworth verschrieben. Statt Spaltung der Welt durch ethnische und religiöse Unterschiede soll die afrikanische Kunst auf Augenhöhe mit der, wie der Veranstalter schreibt, vermeintlich zivilisierten Kunst der westlichen Welt stehen.
So bleiben der Kurator, der Heidelberger Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner und der Träger der Veranstaltung, der Verein Kunst, Gesundheit, Bildung e.V. Ihlienworth im Freundeskreis der ReArt-Halle sich und ihrer Idee treu. Seit 2004 finden alle zwei Jahre regelmäßig große Kunst- und Designausstellungen in dem ehemaligen Recyclingwerk statt. Gemein haben alle Ausstellungen dabei die unterschiedlichen Aspekte der nachhaltigen Entwicklung.
Da passt die Ausstellung „ReArt meets Afrika“ als ein internationales Ausstellungsprojekt zu Kunst und Design genau in den Kontext von Nachhaltigkeit und Klimawandel. Zu sehen sind die unterschiedlichsten Arbeiten in den verschiedenen Künsten. Malerei und Bildhauerei, Plastiken und Installationen zeigen die Vielfalt eines ganzen Kontinentes. Kurator Fleiner sprach anlässlich der Vernissage am Donnerstag von einer Querschnittsschau.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. Oktober und wird wie üblich begleitet durch Kreativ-Workshops für Schüler und andere Gruppen. Vortragsveranstaltungen, Konzerte und Lesungen in der Ausstellungshalle ergänzen das kulturelle Programm.
Die Ausstellung ist jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Alle 14 Tage zusätzlich freitags von 13 bis 18 Uhr. Auch während des Landfrauenmarktes am 24. August sowie am 7. und 21. September ist die Halle zugänglich.
Führungen auch an Wochentagen sind auf Terminanfrage ab einer Gruppengröße von fünf Personen möglich. Weitere Information dazu sind telefonisch unter (04755) 91 23 34 erhältlich. Der Eintritt in die Ausstellung beträgt sieben Euro.

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