CUXHAVEN re · Zum zweiten Mal in diesem Jahr steuert die Street Food Karawane am Freitag, 17. August, auf den Kaemmererplatz zu und zeigt bis Sonntag, 19. August, dem Cuxhavener Publikum, was die Street Food-Szene alles zu bieten hat.
Beim Stand „Bugs and Friends“ etwa gibt es liebevoll angerichtete Heuschrecken, Grillen und anderes Krabbelgetier. Freunde von mexikanischer Kost, deftigen Burgern oder fruchtiger Bowle kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Fans von Tacos und Süßspeisen.
Bei Street Food, der immer beliebter werdenden Alternative zu Standard-Imbiss-Angebot rund um Döner, Wurst & Pommes, werden echte Delikatessen aus aller Welt über den Tresen gereicht. Köstlichkeiten aus den verschiedenen internationalen Küchen haben dadurch zunehmend unseren Speiseplan erobert. Dabei müssen es nicht die Sterne-Restaurants mit ihren unerschwinglichen Kochkünsten sein, den wahren Genuss bieten all die kleinen Garküchen und Food-Stände auf den Straßen und Märkten dieser Welt. Die Auswahl ist breit, innovativ und abwechslungsreich und auch die Trucks und Stände sind oft so liebevoll dekoriert, dass sie für den Konsumenten neben der mobilen Essen-Ausgabestelle auch kleine urbane Oasen schaffen.
Die Veranstalter, der Verein „people welcome“ und „Street Food Events“, sind schon seit geraumer Zeit in der Street Food-Szene aktiv. Der Hintergrund-Gedanke zu diesen Events geht dabei weit über das reine Angebot von kulinarischen Spezialitäten hinaus. Ihr Anliegen ist es, über das Essen eine Verständigung zwischen den Kulturen zu erreichen.
Ziel sei es, ein praktisches Lösungsbeispiel zu zeigen, wie man den Begriff „Integration“ wieder – weg vom theoretischen Konstrukt – in die Nähe des praktischen Handelns rücken könne. „Wie wir in der Vergangenheit erfahren haben, lässt sich über das Essen eine wunderbare Verbindung zwischen den Kulturen herstellen. Essen verbindet die Menschen und hilft Ressentiments abzubauen“, so die Veranstalter.
„Bei unseren Events kann man beim Essen etwas Gutes tun: Die Gewinne, die der Verein mit Events generiert, kommen zu 100 Prozent den Menschen zugute, die auf der Flucht vor Krieg oder politischer Verfolgung nach Deutschland gekommen sind.“
Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Die Öffnungszeiten sind Freitag von 14 bis 22 Uhr, Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

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