DOBROCK sh · Das war es schon wieder. Als drittes, großes Turnier innerhalb von zwei Monaten ist das 111. Turnier am Dobrock mit anspruchsvollen Leistungen und überragendem Sport zu Ende gegangen. Sowohl beim Springen als auch bei der Dressur zeigten Profis und Amateure wieder alle Facetten ihres Könnens.
Alleine am Sonntag kamen rund 5.000 Besucher, um sich Höhepunkte der Wettkämpfe anzuschauen. Beim Grand Prix der Dressurreiter und beim Großen Preis des Landkreises Cuxhaven als Höhepunkte waren dann die Besucherplätze restlos gefüllt. Und die Besucher sahen beim Springen einen verdienten Sieger. Springreiter Philip Rüping vom Mühlener Stall Schockemöhle hatte es im Stechen als einziger ohne Abwurf, wenn auch nicht in der schnellsten Zeit über den anspruchsvollen Parcours geschafft. Ins Stechen hatte er es mit zwei Pferden geschafft. Auf seinem Pferd Chanyon brachte er von sechs Reitern allerdings den einzigen fehlerfreien Ritt zu Stande. Der 34-jährige hat den mit 15.000 Euro dotierten Großen Preis des Landkreises Cuxhaven beim 111. Dobrock-Turnier in der Wingst gewonnen.
Beste Dressurreiterin des Dobrock-Turniers wurde Elisa Prigge auf Dancer. Zum Grand Prix Special hatte sich die Reiterin vom Reit- und Fahrverein Echem-Scharnebeck erst am Vortag mit einem dritten Platz in der Dressurprüfung Klasse S***, dem Grand Prix de Dressage qualifiziert.
Das Traditions-Turnier, das bereits zum 111. Mal vom Unterelbeschen Renn-, Reit- und Fahrvereins ausgerichtet wurde, zeigte auch eine Premiere. Die Samtgemeinde Land Hadeln hatte am Sonntag zum gesellschaftlichen Empfang geladen. Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte begrüßte die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft persönlich am Eingang des großen Festzeltes. Bei seiner anschließenden Begrüßungsrede hob er vor allem die Leistungen der Helfer dieses sportlichen Höhepunktes in der Samtgemeinde hervor. „Ohne alle die ehrenamtlichen Helfer gäbe es weder diesen Empfang noch das Turnier überhaupt.“ Wie recht er damit hatte, davon konnten sich die Gäste den gesamten Tag lang überzeugen. Besondere Anerkennung zollte der Samtgemeindebürgermeister dabei vor allem den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren. „Nicht nur dass sie über vier Tage rund um die Uhr bereit stehen, sie sind das ganze Jahr für uns im Einsatz und opfern dafür ihre Freizeit und ihren Urlaub. Ohne sie ginge hier in der Samtgemeinde nichts.“ Alleine 120 ehrenamtliche Helfer hatten an den vier Tagen des Turniers die ganze Zeit für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Eine Leistung, so fanden auch die Gäste, die den sportlichen Erfolgen in nichts nach standen.

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