CUXHAVEN sh · Was kommt nach Neun? In Cuxhaven auf jeden Fall Vier. Nachdem im Juni schon der der Liegeplatz 9.1 die Umschlagemöglichkeiten des Hafens kräftig erweiterte, ist nun auch nach noch nicht einmal 900 Tagen Bauzeit der Liegeplatz Vier eingeweiht worden. Zur Eröffnung kam in Vertretung des Hafenministers Bernd Althusmann der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler zusammen mit zahlreichen Landtagsabgeordneten, dem parlamentarischem Staatssekretär Enak Ferlemann und zahlreichen weiteren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Freude über die Fertigstellung des Liegeplatzes ist verständlich. Mit ihm gewinnt der Ausbau des Hafens für das gesamte Cuxland an Bedeutung. Den Spitzenplatz der Nordseehäfen kann Cuxhaven mit dem „Neuen“ durchaus verteidigen, wie Thümler bemerkte. 8,5 Hektar zusätzliche Hafenfläche, der bis zu 290 Meter lange Liegeplatz für Schiffe mit bis 14,30 Meter Tiefgang und eine Kaioberkante auf NN von mehr als 6,25 Meter sind für die Zukunft allemal tauglich. „Dazu muss noch nicht einmal die Elbe ausgebaggert werden“, wie einer der Gäste genüsslich bemerkte.
Ansonsten wurde aber schon kräftig gebaggert. 1 Millionen Kubikmeter aufgespülter Elbsand, 6.000 Tonnen Spundwandprofile, 7.500 Kubikmeter Beton, 27.000 Tonen Deckwerksteine als Böschung sowie Asphalt auf 10 Hektar machten die Investitionssumme von 36 Millionen Euro nötig. Gut angelegtes Geld, folgt man den Reden von Politikern und Geschäftsleuten. Die Bedeutung für die Hafenwirtschaft wird deutlich, wenn man die anderen Bauprojekte in Cuxhaven von N-Ports für dieses Jahr sieht. Neben den Liegeplätzen Vier und Neun.Eins wurde die Landstromanlage sowie am Hansakai eine neue Rampe in Betrieb genommen. Der Hafen ist neben seiner Bedeutung für die Off-Shore Anlagen wichtiger Umschlagplatz für Fahrzeuge und insbesondere jegliche Schwerlasten ausgerichtet.
Und das Wachstum scheint noch nicht zu Ende zu sein. Schon bei dieser Einweihung mahnten zahlreiche Redner, unter ihnen Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch sowie der Cuxport Geschäftsführer Hans-Peter Zint sowie N-Ports Geschäftsführer Holger Banik die Notwendigkeit an, über die Liegeplätze Fünf bis Acht „konstruktiv nachzudenken“.

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