BREMEN re · Was ist „Buddhas Weg zum Glück“? Welchen praktischen Nutzen hat dieser Weg? Und wie kann diese Lehre zur Erleuchtung im Alltag eingesetzt und genutzt werden? Am Montag, 29. Oktober, berichtet Geshe Pema Samten im Seminarzentrum der botanika in Bremen über „Buddhas Weg zum Glück“ und dessen praktischen Nutzen für den Alltag.
Der Stufenweg zur Erleuchtung (tibetisch: Lamrim) ist ein einzigartiger Übungsweg, in dem die gesamte buddhistische Geistesschulung enthalten ist. In seinem Vortrag gibt Geshe Pema Samten vom Tibetischen Zentrum Hamburg zunächst einen kompakten Überblick über den so genannten Lamrin. Der „Glücksweg“ gliedert sich in drei Teile. Für den anfänglich Praktizierenden stehen Übungen zu den Themen Tod und Vergänglichkeit, Zufluchtnahme, Karma und Wiedergeburt im Vordergrund. Der mittlere Praktizierende widmet sich der Abkehr von den Ursachen des Leidens sowie dem Streben nach dem Glück der Befreiung. Der dritte Teil richtet sich an den höchsten Praktizierenden, für den folgende Themen auf dem Programm stehen: Liebe und Mitgefühl, die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes und die Praxis der so genannten sechs Vollkommenheiten. Der Text, der diesen Inhalten zu Grunde liegt, stammt vom tibetischen Meister Je Tsongkhapa aus dem 14. Jahrhundert. Er enthält alle wesentlichen Themen, wie sie in der tibetisch-buddhistischen Überlieferung gelehrt werden. Zudem hat er bis heute nichts an seiner Tiefgründigkeit und Praxistauglichkeit verloren.
Geshe Pema Samten, der als ständiger Lehrer am Tibetischen Zentrum Hamburg wirkt, wird seinen Vortrag auf Tibetisch halten, Frank Dick übersetzt diesen vor Ort ins Deutsche. Wer mehr über „Buddhas Weg zum Glück“ wissen möchte, sollte sich den Termin am 29. Oktober in der botanika vormerken. Beginn ist um 19 Uhr, die Teilnahmegebühr liegt bei fünf Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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