BREMEN re · Die IT-Branche soll in Zukunft eine noch größere wirtschaftliche Rolle in Bremen spielen. Schon heute sind einige innovative Firmen in der Stadt zu finden, welche wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen. Nun soll der Standort dank neuer politischer Maßnahmen sein volles Potenzial entfalten und jungen Gründern in der Branche zum Durchbruch verhelfen.
Trotz des noch immer mäßigen Images ist längst bekannt, welche Vorzüge Bremen aktuell zu bieten hat. Firmen wissen etwa die Möglichkeit zu schätzen, die mit der Ausbildung junger Menschen geschaffen werden. Für die Berufe der IT-Branche stehen Jahr für Jahr bis zu 300 Absolventen der örtlichen Hochschulen bereit für den Start ins Berufsleben. Auf diese junge Generation kommt es zukünftig bei der Weiterentwicklung des Standorts an. Entsprechend viele Augen richten sich bereits auf die Förderungen in diesem besonderen Bereich.

Entwicklungen an der Weser

Viele junge Firmen konnten die Gründungsphase bereits erfolgreich überstehen. Doch nicht nur autark auf eigenen Beinen bietet sich die Möglichkeit, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen. Darüber hinaus spezialisierten sich Firmen wie die Conblu GmbH aus Bremen darauf, die Firmen auf ihrem Weg zu begleiten. Die Geschäftsführer Ali Altun und Sebastian Hirt aus Bremen legen großen Wert darauf, die jungen Firmen direkt zu begleiten und sie nach Möglichkeit in den eigenen Verbund einzugliedern. So sind die Startups eher dazu in der Lage, an den Anforderungen des Marktes zu wachsen und vom Kollektiv der Erfahrungen zu profitieren.
Wie die Geschäftsführer Ali Altun und Sebastian Hirt aus Bremen könnten in Zukunft noch weitere kreative Köpfe der Region zu diesem Mehrwert verhelfen. Der IT-Branche wird ein hohes Potenzial zugeschrieben, welches sich bereits im konstanten Wachstum der vergangenen Jahre offenbarte. Die städtischen Verantwortlichen sind sich der Tatsache bewusst, dass eine starke IT-Branche der ganzen Stadt zum Vorteil gereichen würde.

Förderungen machen Bremen attraktiv

Natürlich ließ der Staat verschiedene Möglichkeiten nicht außer Acht, um die jungen Unternehmen zu fördern. In der Stadt haben diese die Möglichkeit, unterschiedliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Dadurch soll aus der Phase der Gründung der finanzielle Druck genommen werden, der stets ein Risiko für junge Firmen darstellt. Stattdessen erhalten die Gründer Unterstützungen wie beispielsweise günstige Kredite. Während auf kurzfristiger Basis Investitionen vorgenommen werden müssen, bieten diese auf lange Sicht die Möglichkeit, die steuerlichen Einnahmen zu vergrößern und dadurch einen noch größeren wirtschaftlichen Nutzen aufzubauen.
Auch die schwer zu verändernden Faktoren deuten auf das Potenzial Bremens hin. Ein Talentpool von rund 35.000 Studenten an den örtlichen Hochschulen bietet dem Mangel der Fachkräfte die Stirn. Aufgaben der Verwaltung profitieren von der Tatsache, dass Bremen das kleinste Bundesland ist. Bürokratische Angelegenheiten, die andernorts schwer zu bewältigen sind, lassen sich häufig leichter in die Tat umsetzen. Im Hintergrund haben die jungen Unternehmer die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und den Austausch von Informationen zu beschleunigen. Damit ist letztlich die Chance verbunden, vom gemeinsamen Schatz der Erfahrungen zu profitieren.

Eine langfristige Entwicklung

Es werden noch einige Jahre ins Land gehen, bis die ersten Früchte der aktuellen Förderung wahrgenommen werden können. Doch bereits jetzt zeigt sich das große Potenzial, welches in der Stadt Bremen steckt. Die IT-Branche ist bereits heute ein wichtiger wirtschaftlicher Pfeiler und könnte diese Rolle in den kommenden Jahren weiter festigen. Nun hängt es von den jungen und innovativen Gründern ab, wie die Weichen für diese Zukunft gestellt werden können.

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