OLDENBURG re · Blaumeise, Kohlmeise, Star, vielleicht sogar Rotkehlchen, Zaunkönig und Rotschwanz, wer hätte sie nicht gern in seinem Garten? Immer mehr Menschen entdecken die Möglichkeiten, durch die Anbringung von Nistkästen Brutmöglichkeiten im naturnahen Garten zu schaffen, berichtet der NABU. Grund genug für die erfreuten Naturschützer, anzuregen, nun die Planung für 2019 aufzunehmen, was diesen „sozialen Wohnungsbau für Gefiederte“ betrifft: „Gärten sind in unserer ausgeräumten und vielerorts überbauten Landschaft immer öfter kleine Archen“, berichtet Rüdiger Wohlers, NABU-Bezirksgeschäftsführer im Oldenburger Land, „in denen für vielem Menschen überraschend viele Vogelarten eine Heimat finden können.“
Dazu gehören, so Wohlers, Nisthilfen aller Art. Aber: „Selbst eingefleischte Naturfreunde kennen oft nur die gängigen Meisenkästen, selbst Nistkästen für Stare sind vielen mittlerweile unbekannt, ebenso Halbhöhlen für Rotschwanz, Bachstelze und Grauschnäpper oder gar Nistkästen für Kleiber und Baumläufer“, berichtet der NABU-Geschäftsführer, „dabei ist es so einfach, in einem naturnahen Garten Nisthilfen zu schaffen. Jetzt ist Zeit dazu – ausreichend lange vor dem nächsten Frühjahr.“
Der NABU gibt daher Tipps in seiner 30-seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen und seiner Farbbroschüre „Vögel im Garten“. Das Gute – zusätzlich zur Brutraumschaffung: „Wenn Nistkästen jetzt gebaut und bald aufgehängt werden, können sie auswittern und dienen Vögeln in bitterkalten Winternächten als Schlafquartiere.“
Die Nistkasten-Infos können gegen Einsendung von fünf Euro beim NABU, Stichwort „Nistkästen“, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg, angefordert werden.

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