Kurz vor dem Jahreswechsel wurden in unserer Region neuerliche Einbrüche verzeichnet. Diese stützen das allgemeine Gefühl einer zunehmenden Kriminalitätsrate. Doch wie ist es möglich, sich selbst und die eigenen vier Wände vor der Gefahr zu schützen? Wir werfen einen Blick auf die entscheidenden Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

Die richtige Prävention

Die Beratungsstellen der Polizei verweisen immer wieder auf die Bedeutung der richtigen Prävention. Professionelle Täter kalkulieren vor einer jeden Tat das Risiko, entdeckt zu werden. Wer dafür sorgt, dass die eigene Wohnung am Abend beleuchtet wird, schmälert damit die Attraktivität in den Augen der Einbrecher. Darüber hinaus ist es möglich, während des Urlaubs für das Gießen der Blumen und das regelmäßige Leeren des Briefkastens zu sorgen.
Eine präventive Funktion kann derweil auch die Alarmanlage erfüllen. Bereits ihre Präsenz hat auf die Täter eine abschreckende Wirkung. Entscheidende Beweise, die zum Ergreifen der Schuldigen führen könnten, werden jedoch nur selten gesammelt.

Eine gezielte Absicherung

Nicht zu bestreiten ist die große Bedeutung der gezielten Absicherung. Viele Bürgerinnen und Bürger vermuten hohe Kosten hinter der Umrüstung und entscheiden sich aus diesem Grund dagegen. Dabei kann ein einzelnes Fenster bereits ab einem Betrag von 40 Euro sinnvoll abgesichert werden. Ein Sperrriegel sorgt dafür, dass sich der Flügel nicht mehr binnen weniger Augenblicke aufhebeln lässt.
Wichtig ist in jedem Fall, die Schwachstellen der eigenen vier Wände zu erkennen. Eine Beratung vor Ort übernimmt etwa der örtliche Schlüsseldienst. Ein zuverlässiger Anbieter ist hier zu finden. So können die verfügbaren finanziellen Mittel für eine zielsichere Absicherung eingesetzt werden. Pauschale Informationen zur Frage, was es zu beachten gilt, hält darüber hinaus auch die Polizei Beratung auf ihrer Webseite bereit.

Gefahren im Zentrum

Im Norden Deutschlands konzentrieren sich die meisten Einbruchsfälle auf die Metropolen Hamburg und Bremen. Im ländlichen Raum wird die direkte Nachbarschaft bis heute als ein Hemmnis für die Täter wahrgenommen. Das Annähern fremder Personen wird dort im engen ländlichen Sozialverband sehr viel schneller wahrgenommen. Im Zentrum gibt es derweil noch immer ein großes Risiko, zum Opfer der Einbrüche zu werden. Gleichsam liegt die Rate der Aufklärung mit weniger als zehn Prozent auf einem sehr niedrigen Niveau.
Argumente für den Selbstschutz sind nicht nur auf der finanziellen Ebene zu finden. Ein Einbruch bringt in der Regel einen finanziellen Schaden von 3.000 Euro mit sich. Doch diese Summe lässt sich mit der Zeit ausgleichen. Doch viele Opfer eines Einbruchs leiden viel stärker unter den psychologischen Folgen, die mit der Tat verbunden sein können. Sie verlieren dabei das Vertrauen in die eigenen vier Wände und sind kaum mehr dazu in der Lage, zur Ruhe zu kommen.
Die Zahlen selbst belegen eine Entwicklung, wie sie den Bürgern nicht zur Beruhigung dienen kann. In den vergangenen Jahren ist es nicht zu einer klaren Verbesserung der Lage gekommen. Stattdessen konnte lediglich der rasante Anstieg der Fallzahlen zuletzt abgefedert werden. Experten weisen seit Jahren darauf hin, wie wichtig in den kommenden Jahren ein entschlossenes Entgegentreten ist, um diese positive Entwicklung weiter fortzusetzen und den möglichen Erfolgen damit zum Durchbruch zu verhelfen.

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