BREMERVÖRDE re · Der Bau des ersten Tageshospizes im Elbe-Weser-Dreieck macht rasch Fortschritte. War noch vor wenigen Tagen kaum etwas von dem geplanten Bau zu sehen, so sind jetzt bereits die ersten Wände gerichtet und die weiteren Schritte folgen zeitnah. „Wir freuen uns, schon nach wenigen Wochen sichtbare Ergebnisse zu haben. Für die betroffenen Menschen ist ein rascher Abschluss des Baus wichtig“, sagte der Superintendent im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven, Wilhelm Helmers. Das Tageshospiz, das im Sommer 2020 seinen Betrieb aufnehmen soll, wird zukünftig schwererkrankte Menschen tageweise betreuen und unterstützen können, um Angehörige zu entlasten. Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter, Seelsorger und Ehrenamtliche werden die Erkrankten mit einer Fülle von begleitenden Angeboten tatkräftig fördern.
So wird der krankheitsbedingten Isolierung ebenso vorgebeugt, wie einer Überlastung von Pflegenden in der häuslichen Umgebung. Das Bauvorhaben wird in der Nachbarschaft zum stationären Hospiz gebaut und bietet so bewährte und professionelle Hilfe an. Das Hospiz sammelt bereits seit Oktober Erfahrung mit zwei teilstationären Plätzen in eigenen Räumen, die gut angenommen werden. Finanziert wird das Projekt durch kommunale und kirchliche Mittel, insbesondere und überwiegend aber durch Spenden. Im „Hospiz zwischen Elbe und Weser“ tragen rund 40 Fachpflegekräfte, Palliativmediziner, Seelsorger und Sozialarbeiter sowie etwa 30 Ehrenamtliche seit 2014 dazu bei, dass schwerkranke Menschen ihre letzten Wochen und Stunden gut umsorgt und in Würde erleben können. Die Einrichtung weiß sich dem Hospizgedanken und dem christlichen Menschenbild verpflichtet und ist ein Mitgliedsunternehmen der Diakonie in Niedersachsen.
Nähere Informationen dazu auch unter www.Hospiz-Elbe-Weser.de.

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