OTTERNDORF tw · Er hat seine treue Anhängerschar in Otterndorf und darüber hinaus – Johann Heinrich Voß. Am Sonntag ließen es sich zahlreiche Besucher nicht nehmen seinen Geburtstag zu feiern. „Kultur ist nicht nur etwas für den Intellekt sondern auch fürs Gemüt“, findet Hans-Volker Feldmann, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Otterndorf. Beides bekamen die Besucher am Sonntag beim 269. Geburtstag des deutschen Dichters und Übersetzers Johann Heinrich Voß mit Lesung, Gesang und Gitarrenmusik geboten. Und mag der Dichter vor 40 Jahren bei den Otterndorfern auch noch ziemlich unbekannt gewesen sein, wie sich Feldmann noch gut erinnerte, „heute identifizieren sie sich mit ihm“. Und so war es kaum zu verwundern, dass die Plätze bis zum letzten Platz gefüllt waren. Auch Silke Gehring, Präsidentin der Voß-Gesellschaft Eutin ließ es sich nicht nehmen extra mit Vize-Präsident Martin Grieger bei der Geburtstagsfeier vorbeizuschauen. Und wie es sich für einen Geburtstag gehört, hatte sie auch ein Geschenk dabei (Foto: tw). Eine Reproduktion einer Landkarte von 1508, auf der sich die Reise von Johann Heinrich und Ernestine Voß von Hamburg nach Otterndorf im Jahr 1778 gut nachvollziehen lässt.
Sie wird demnächst im Museum zu sehen sein, korrespondierend mit Erinnerungen von Ernestine Voß, in dem sie diese Reise beschreibt. Nachzuhören sind diese auch auf der Hörstation, die das Literaturmuseum seit der Neugestaltung im letzten Jahr ihr eigen nennt. Und die in diesem Jahr noch um eine Multimediastation erweitert wird.
Das Museum in der Johann-Heinrich-Voß-Straße 8 ist mittwochs und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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