LANDKREIS re · Die Zahl der positiv auf das Corona- Virus getesteten Personen liegt nunmehr bei 30 Personen. Akut sind, nachdem gestern zwei vormals Erkrankte genesen sind, somit 28 Personen erkrankt. Alle Personen befinden sich nach wie vor in häuslicher Quarantäne. An der lokalen Verteilung auf Cuxhaven, Schiffdorf, Geestland und Land Hadeln hat sich ebenso nichts geändert wie auch an den Ursprüngen der Infektionen. Schwere Krankheitsverläufe sind bisher nicht zu verzeichnen.
Unnötige Testungen müssen vermieden werden
„Manche Menschen sind verunsichert, weil sie bei Verdachtsmomenten nicht automatisch getestet werden. Angesichts der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist eine andere Entscheidung jedoch nicht geboten“, betont Landrat Kai- Uwe Bielefeld und wirbt trotz der nachvollziehbaren Emotionalität, die die Situation mit sich bringt, für Verständnis. „Solidarität ist ein wichtiger Aspekt im Umgang mit der Ausbreitung des Corona-Virus. Diese braucht es, wenn es um die Akzeptanz für das Vorgehen geht, wann unbedingt getestet werden muss“, ergänzt der Landrat.
Derzeit sind die Krankheitsverläufe der Infizierten glücklicherweise noch so, dass keine stationäre Behandlung erforderlich ist. Um hier aber bereits heute perspektivisch zu agieren, treffen die Krankenhäuser der Region Vorkehrungen, um insbesondere für die intensiv- medizinisch zu Versorgenden ausreichend Kapazitäten vorzuhalten.
Der Alltag im Gesundheitswesen mit „normalen“ Erkrankungen außerhalb von Corona geht natürlich auch weiter. „Das Gesundheitsamt ist hier in enger Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung, um eine größtmögliche Trennung von Personen bei Arztbesuchen vorzunehmen. Dieses bezieht sich sowohl auf Wartebereiche wie auch auf die Behandlungen selbst“, unterstreicht Bielefeld aus und ergänzt, dass auch hier das Abstandsgebot von zwei Metern umzusetzen ist.
Weitere Einschränkungen des Alltages können kommen
„Die Unruhe in der Bevölkerung hinsichtlich weiterer Einschränkungen wächst. Das haben wir heute durch Anrufe am Bürgertelefon gemerkt“, so Bielefeld, nachdem das Aufkommen an Anrufen und E- Mails heute wieder leicht gestiegen ist. „Wir merken, dass diese Frage die Bevölkerung sehr bewegt. Fakt ist aber auch: erst am Wochenende wollen der Bund und die Bundesländer das weitere Vorgehen erörtern. Danach werden wir dann die Dinge entscheiden und umsetzen“, ergänzt der Landrat.

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