LANDKREIS re • Die Coronavirus-Pandemie hat auch in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven massive Auswirkungen auf die bevorstehenden Osterfeiertage. Osterfeuer sind abgesagt und Osterbesuche im Familien- und Freundeskreis sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Und so wenden sich am heutigen Weltgesundheitstag der Landrat des Landkreises Cuxhaven, Kai-Uwe Bielefeld, der Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven, Uwe Santjer, sowie die stellvertretende Leiterin der Polizeiinspektion Cuxhaven, Polizeioberrätin Ilka Freyhat, mit Blick auf die Eindämmung der Virusausbreitung an die Bevölkerung.
„Bleiben Sie zuhause, und halten Sie sich an die landesweit geltenden Regelungen gerade zum Osterfest, um sich und andere nicht zu infizieren“, so lautet der gemeinsame Appell. „Alle getroffenen Maßnahmen, so einschneidend sie für uns auch sein mögen, sind jetzt unverzichtbar, um möglichst viele der besonders gefährdeten Personen vor einer Infektion zu schützen. Der Aufenthalt zu touristischen Zwecken – insbesondere an den Stränden – von Personen, die ihren ersten Wohnsitz nicht im Gebiet des Landkreises Cuxhaven oder in der Seestadt Bremerhaven haben, ist derzeit untersagt“, so Kai-Uwe Bielefeld. Die Seestadt wird vom Landkreis Cuxhaven umschlossen, weshalb es diese Ausnahme gibt.
Die Stadt Cuxhaven gibt bekannt, dass die Cuxhavener Strände weiterhin lediglich von Einwohnern mit Erstwohnsitz in der Stadt oder dem Landkreis Cuxhaven genutzt werden dürfen. Nachdem die Übernachtungen zu touristischen Zwecken in Cuxhaven untersagt sind, ist nun auch der Besuch von Tagestouristen in Cuxhaven nicht mehr gestattet.
„Liebe Urlaubs-und Tagesgäste. Machen Sie bitte eine Cuxhavenpause! Wir bitten um Verständnis, dass der Tagestourismus aufgrund der momentanen Situation nicht nur eingeschränkt, sondern untersagt ist“, betonte Uwe Santjer.
Das Abbrennen von Osterfeuern als Brauchtumsveranstaltungen wurde ebenfalls landesweit untersagt. Auch private Feuer und Feiern sind nicht gestattet. Das Land Niedersachsen ermöglicht es den Kommunen, das Brauchtumsfeuer auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr zu verschieben. Zuständig für eine Genehmigung und Terminfestsetzung sind die Gemeinden.
Die Polizei wird weiterhin die Einhaltung der aktuellen Regelungen kontrollieren. Dies gilt für die Einhaltung des Kontaktverbots ebenso wie für die Überprüfung der Osterfeuer. „Wir werden auch über die Osterfeiertage verstärkte Präsenz zeigen und bei entsprechenden Verstößen intervenieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir hierbei insbesondere an den Stränden auch wieder von unseren Polizeireitern unterstützt“, erklärt Ilka Freyhat. „Bisher hält sich der weit überwiegende Teil der Bürgerinnen und Bürger an die Beschränkungen, und wir treffen bei unseren Kontrollen überwiegend auf Verständnis. Bitte helfen auch Sie mit und bleiben Sie zuhause.“

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