CUXHAVEN re • Alles war vorbereitet: Die Einladungen gedruckt und verteilt, der Ausstellungsraum im Schloss Ritzebüttel leergeräumt und hergerichtet, und der Künstler Geerd Bordich saß im Auto, um die 700 Kilometer nach Cuxhaven zurückzulegen. Bis ihn nicht nur eine Autopanne stoppte, sondern auch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, also auch das öffentliche Veranstaltungsverbot: Die für den 15. März vorgesehene Ausstellungseröffnung wurde abgesagt, das Schloss Ritzebüttel ist seitdem für die Öffentlichkeit geschlossen und nun hängen zwar die wunderbaren Bilder von Geerd Bordich und Natalia Simonenko, doch die Betrachter fehlen….
Damit das nicht so bleibt, bietet die Stadt Cuxhaven auf ihrer Homepage www.cuxhaven.de unter „Schloss Ritzebüttel/Aktuelles“ nun allen Interessierten die Möglichkeit, virtuell durch die Ausstellung „Lichtblicke“ zu bummeln. Natürlich muss dabei beachtet werden, dass es sich um Fotoaufnahmen handelt und diese von der Realität abweichen können.
Auch wenn eine Besichtigung der Bilder derzeit nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit Kontakt zu den Künstlern aufzunehmen. Geert Bordich über seine Internetseite www.atelierbordich-art.de und Natalia Simonenko über www.natalia-simonenko.com.
Noch einige Informationen zu den beiden Künstlern, deren virtuelle Ausstellung man sich nicht entgehen lassen sollte:
Natalia Simonenkos Stil in ihren Bildern wird beschreiben als eine Mischung aus modern interpretiertem Impressionismus und Realismus, wodurch sie eine eigene, einzigartige Kunstrichtung geschaffen hat. Intensive, emotionale Farben und die Darstellung von Licht und Luft legen darin den Grundstein für besondere Stimmungen. Die Werke der zwischen St. Petersburg und Stuttgart pendelnden Russin finden international Anerkennung und wurden unter anderem bereits in Moskau, Los Angeles, Paris, und London gezeigt.
Natalias Simonenkos philosophischer Ansatz lautet: „Für mich steht die Schönheit dieser Welt an erster Stelle. Diese will ich in meinen Bildern zeigen.“
Ganz anders die Bilder von Geert Bordich. Sein Anliegen ist es, die Schönheiten der Natur zu suchen, aber auch auf die Probleme unserer sich ständig veränderten Zivilgesellschaft hinzuweisen. Dazu verarbeitet er in konventioneller Technik Alltagsszenen, die er mittels Fotos oder auch in Skizzen vor Ort festhält.
Seine Bilder sollen nachdenklich machen und die Sinne für die Umwelt schärfen. Seine Kunst ist realistisch. Durch seine langjährige Mitgliedschaft im Berufsverband bildender Künstler Hamburg gehört er zu den sogenannten „Hamburger Realisten“, einer Kunstrichtung, die sich über ganz Deutschland ausgebreitet hat. Demzufolge kam er schon sehr früh zur gegenständlichen Kunst.
Seine Arbeiten in Öl und Acryl sind in vielen privaten und öffentlichen Einrichtungen im In- und Ausland vertreten.
Geert Bordichs philosophischer Ansatz lautet: „Kunst besitzt eine universelle Sprache, die die Menschen über Kontinente hinweg verbindet“.

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