BREMERHAVEN re • Weil er einfach die Kennzeichen seines alten Autos an einen neu erworbenen Wagen geschraubt hatte, muss sich jetzt ein 58 Jahre alter Mann wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Der 58-Jährige wurde am Ostermontag im Schierholzweg überprüft. Dabei entdeckten die Beamten, dass die angebrachten Kennzeichen für ein ganz anderes Auto ausgegeben waren. Der Autofahrer erklärte, dass er die Kennzeichen von seinem bereits abgemeldeten Fahrzeug deshalb angebracht habe, um den neu erworbenen Wagen nach Hause überführen zu können. Dort wollte er ihn dann zulassen. Das ist natürlich nicht erlaubt und hat jetzt strafrechtliche Konsequenzen. Für Überführungsfahrten gibt es eigens Kennzeichen, die erworben werden können. Damit besteht dann auch eine dringend notwendige Versicherung für das Auto.
Ebenfalls am Ostermontag musste eine 32 Jahre alte Autofahrerin ihren Wagen stehen lassen, weil zu viele Teile an ihrem VW Polo verbaut waren, die nicht zulässig waren. Jetzt muss das Fahrzeug zur technischen Untersuchung. Der Polo fiel der Polizei am Ostermontag, gegen 15.45 Uhr, in der Blumenstraße auf. An dem Fahrzeug befand sich eine Heckbeleuchtung, die dort nicht hingehörte. Als die Beamten den Wagen genauer unter die Lupe nahmen, kamen weitere Verstöße nach der Straßenverkehrszulassungsordnung ans Licht. Das höhenverstellbare Fahrwerk und der Frontspoiler waren nicht in der Zulassungsbescheinigung eingetragen. Die Reifen entsprachen nicht den Vorschriften und im Motorraum haben die Polizisten ebenfalls Mängel gefunden. Durch die Veränderungen war die Betriebserlaubnis des Pkw erloschen und das Auto wurde abgeschleppt. Erst wenn die Mängel beseitigt sind, darf der VW wieder im öffentlichen Verkehrsraum gefahren werden. Gegen die 32-jährige Autofahrerin wurde Anzeige erstattet.

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