CUXHAVEN re • Auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“, auf dem am Vortag ein Fall der Erkrankung Covid-19 festgestellt wurde, haben die ersten 250 Testungen zunächst kein weiteres positives Ergebnis erbracht. In einer telefonischen Lagebesprechung, an der neben Mitgliedern des Krisenstabes auch Oberbürgermeister Uwe Santjer sowie Vertreterinnen und Vertreter des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes sowie des Niedersächsischen Sozialministeriums teilgenommen haben, wurde heute das weitere Vorgehen festgelegt.
Es ist vorgesehen, alle an Bord befindlichen Personen zu testen. Die Testungen wird ein Team des Testzentrums der Helios Klinik Cuxhaven durchführen. Zur Ermittlung der Herkunft des Infektionsfalls wird das Gesundheitsamt des Landkreises Unterstützung durch Containment-Scouts des Robert-Koch-Institutes erhalten. „Ab der kommenden Woche werden wir eine Arbeitsgruppe einrichten, in die auch Vertreter von NPorts, TUI Cruises und Polizei einbezogen werden sollen“, beschreibt Landrat Kai- Uwe Bielefeld das weitere Vorgehen.
Das Schiff wird morgen aus technischen Gründen ablegen und in die deutsche Bucht fahren. Zunächst ist vorgesehen, dass es danach zum Wochenende wieder nach Cuxhaven zurückkehrt. „Es ist vorgesehen, dass das Team des Testzentrums die Testungen an Bord zügig vornimmt, bevor das Schiff ausläuft“, berichtet Bielefeld und betont: „Ich bin sehr dankbar dafür, wie schnell, umfassend und besonnen alle Beteiligten reagiert haben. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir diese Situation gemeinsam mit einem guten Ergebnis bewältigen werden.“ Oberbürgermeister Santjer schließt sich dem Dank an. Beide betonen: „Eine Gefährdung für die Bevölkerung der Stadt und des Landkreises Cuxhaven besteht weiterhin nicht.“ „Neben dem Schutz der Bevölkerung behalten wir selbstverständlich auch das Wohlergehen der Besatzung an Bord im Blick“, fügt Santjer hinzu.

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