OTTERNDORF re • Die Städtische Galerie in der Stadtscheune ist ab morgen, Sonntag, 10. Mai wieder geöffnet. Die Ausstellung von Marianne Herrmann und Reiner Madena wurde bereits am 15. März – ohne Öffentlichkeit – eröffnet und dann gleich am 16. März aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Nun haben Besucher die Möglichkeit sich die Ausstellung bis zum 31. Mai anzuschauen. Dienstags, donnerstags und sonntags ist die Galerie unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung von Marianne Herrmann aus Osterholz-Scharmbeck und Reiner Madena aus Geestland-Sievern scheint auf dem ersten Blick ohne eine Verbindung auskommen zu müssen. Marianne Herrmann arbeitet mit Acrylfarben. Sie trägt Formen, Farben und Zeichen in Schichten auf, die teils an eine Collage erinnern, teils durch den Gestaltungsprozess überraschende Bildwirkungen offenbaren. Die Themen, mit denen Marianne Herrmann sich beschäftigt, haben fortwährend etwas mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt zu tun. „Ich male das was mich umgibt und mich berührt. Zu meiner Lebenswelt gehören Pferde, Menschen, mein Garten, verschiedene besondere Gegenstände und der Tanz“.
Reiner Madena arbeitet mit dem Holz heimischer Bäume. Mit Kettensäge, Beitel, Stecheisen und verschiedenen Schleifgeräten und letztendlich in reiner Handarbeit haucht er dem Holz neues Leben ein. Madena ist ein Suchender. „Meine Neugierde treibt mich zu immer neuen Arbeiten und wenn dann das vollendete Werk beim Betrachter positive Reaktionen hervorruft, dann habe ich viel erreicht.“ Menschliche Emotionen und die Natur inspirieren ihn zu seinen amorphen, teilweise abstrahierten gegenständlichen Skulpturen.
Doch beide Künstler interessieren sich für Bewegung. Der Titel der Ausstellung „Nachklang – Holz trifft Farbe“, suggeriert Bewegung, ein Treffen zwischen den Acrylarbeiten und Holzskulpturen, welches beim Betrachter einen Nachklang hinterlassen wird.

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