NORDHOLZ sh · Geplant seit über einem Jahr und durch Corona bis zuletzt eine Zitterpartie, kann das Radrennen für alle „Kutterfisch Gegen Den Wind“ mit seiner 20. Veranstaltung am 6. September auf dem Marineflieger-Stützpunkt Nordholz stattfinden. Zum ersten Mal nutzt man die Start- und Landebahnen, sicherlich aber nicht zum letzten Mal. Jedenfalls nicht, wenn es nach Organisator und Veranstalter Christian Stoll geht. „Es wäre schön, wenn wir trotz Corona-Jahr hier den Grundstein für ein traditionelles Rennen legen könnten.“
„Wir tun wirklich alles was möglich ist, damit der norddeutsche Radsport 2020 nicht vollkommen zum Erliegen kommt“, betont Christian Stoll. Bei „Gegen den Wind“ handelt es sich um ein in Fachkreisen sogenanntes „Chrono“, also ein Zeitfahren. Einzelfahrer, Doppel- oder Vierermannschaften treten dabei gegen die Uhr an. Im Vierer-Wettbewerb noch dazu gegen eine Mannschaft aus ehemaligen Weltklassefahrern. Außerdem gibt es weitere Wettbewerbe, bei denen sich mutige Amateure mit den Ex-Profis messen können. So etwa hinter dem Derny, beim Sprinthandicap oder bei „Last Man Standing“ – also dem Spaß wer als Letzter über die Ziellinie rollt. Zwei Kinderrennen in Begleitung der Stars vervollständigen den Renntag am 6. September direkt am Marineflieger-Stützpunkt Nordholz und dem Aeronauticum.
Auch die Stars dabei sind bestens bekannt. So werden der Sieger der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt Björn Glasner, der mehrfache deutsche Crossmeister Jens Schwedler, Björn Schröder als Teilnehmer der drei großen Rundfahrten Tour de France, Giro d’Italia, Vuelta und die beiden Weltmeister Andreas Bach und Rene Enders erwartet. Übrigens, wer als Amateur einen Profi schlägt, darf auf einen Preis hoffen.
Da zum Starttermin im Norden keine Ferien mehr sind, rechnen die Organisatoren mit 200 bis 250 Aktiven. Bis zum Samstag vor dem Rennen und eventuell auch am Startsonntag kann für die letzten freien Plätze noch gemeldet werden. Für „Passive“, also begleitende Familienmitglieder und Freunde, ist ebenfalls gesorgt. Es wird eine transportable, große Tribüne geben, auf der in den gebotenen Abständen die registrierten Fans das Renngeschehen verfolgen können. Allerdings, das macht der Veranstalter deutlich, es werden maximal 500 Personen auf das Gelände gelassen. Inklusive Teilnehmer und Ordner. Eine kleine Versorgungs- und Eventmeile wird ebenfalls den gegebenen Umständen angepasst.

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