WURSTER NORDSEEKÜSTE tw · Ob abwechslungsreiche Strandvielfalt, idyllische Kutterhäfen, die Leuchttürme „Obereversand und „Kleiner Preuße“ oder das Aeronauticum – in der Gemeinde Wurster Nordseeküste gibt es viele Möglichkeiten den Urlaub zu genießen. Doch auch für gern besuchte Urlausorte gilt, dass sie nicht stehenbleiben dürfen. Deshalb wurden im letzten Jahr verschiedene Maßnahmen in Angriff genommen, in deren Mittelpunkt die Attraktivierung des Wremer Strandgebiets stand und steht. In einem Gespräch mit Elbe Weser aktuell stellten Kurdirektorin Sandra Langheim und Kathrin Briese von der Kurverwaltung die wichtigsten Neuerungen vor.
An vorderster Stelle stand der Nordplatz, ehemals als Campingplatz genutzt. Er wurde bereits im letzten Jahr als Grünfläche mit hoher Aufenthaltsqualität angelegt, indem er unter anderem mit Liegewellen umgestaltet wurde. In diesem Jahr kam dann noch die Umgestaltung des Spielplatzes am Strandturm hinzu (EWa berichtete). Zudem wurde ein Wunsch vieler Gäste umgesetzt. Seit rund zwei Monaten gibt es einen Hundestrand. Dieser ist im Bereich der Kitesurfer angesiedelt, weshalb hier auch eine Leinenpflicht gilt. Zudem ist ge­plant, die Wremer Strandfläche zu vergrößern. Hierzu soll der bisherige Schotterparkplatz zurückgebaut und eingegrünt werden.
Da zu einem schönen Tag am Strand auch das Flanieren entlang der Küste gehört, wurde sowohl in Dorum als auch in Wremen der Deichkronenweg runderneuert. Zu den weiteren Maßnahmen zählten unter anderem die komplette Erneuerung des Cappel-Neufelder Spielplatzes, der Spielplatz in Spieka Neufeld wurde mit Spielgeräten sowie Bänken und Liegewellen ergänzt und gerade erst auch eine neue Sanitäranlage aufgestellt.
Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen, die nur durch Mittel aus dem Leader-Förderprogramm umgesetzt werden konnte, so Langheim. „Ohne solche Fördermittel wäre es sehr schwer, diese Maßnahmen umzusetzen. Deshalb sind wir froh und glücklich, dass es diese Möglichkeit gibt.“ Rund 300.000 Euro sind im letzten Jahr in die Attraktivierungsmaßnahmen geflossen, rund 100.000 Euro in diesem Jahr. Zudem wurde aus Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds der Leuchtturm Obereversand saniert.
Und obwohl er im neuen Glanz erstrahlt kann er wegen der Corona-Pandemie nicht besucht werden. Doch nicht nur hier, auch an der ganzen Wurster Nordseekü­s­te hat das Virus das touristische Leben durcheinandergewirbelt.
„Die Saison war eindeutig anders“, so Langheim. War anfangs Stillstand angesagt, konnte mit Ferienbeginn eine gute Buchungslage festgestellt werden. Was fehlte, waren die Tagesgäste. Besuchten an schönen Tagen schon mal 6.000 bis 8.000 Gäste Dorum, waren jetzt maximal 2.500 Besucher erlaubt. Was auch zu sinkenden Einnahmen führte. Auch weil der Strandeintritt reduziert, ein großer und notwendiger Aufwand für die Reinigung etwa des Watt‘n Bads betrieben und Sicherheitspersonal eingestellt wurde.
Eine Neuigkeit gibt es übrigens noch an der Wurster Nordseeküste. Seit Ende September des letzten Jahres gibt es zwei Fass-Saunen, die man sozusagen als Privat Spa auf Zeit allein, mit Freunden oder Familie für drei Stunde mieten kann. „Ein attraktives Angebot für die Nebensaison, das im letzten Jahr gut angenommen wurde“, so Langheim. Und das auch in diesem Jahr ab dem kommenden Freitag, 18. September, eine schöne Auszeit verspricht, ist das Modell „Privatsauna“ doch auch in Coronazeiten gut zu nutzen.
www.wursternordseekueste.de

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