LANDKREIS sh · Siebzehn Punkte sah die Tagesordnung vor, und die sollten möglichst zügig abgehandelt werden. Schließlich war dies, nach langer Zeit, mal wieder eine Präsensveranstaltung, allerdings mit den Einschränkungen unter Corona-Bedingungen. An die sich die etwas mehr als 100 delegierten Mitglieder auch diszipliniert hielten.
Zwei wichtige Entscheidungen trafen die Delegierten in Janssen‘s Tanzpalast. Nach dem Rücktritt von Uwe Santjer nach dessen Wahl zum Oberbürgermeister Cuxhavens wählten sie einen neuen Vorstand und dafür war eine Satzungsänderung der SPD Cuxland nötig. Denn aus Eins macht Zwei war die Devise, jedenfalls den Vorsitz betreffend. Den Unterbezirk vertritt nun im Vorstand die Doppelspitze mit Katja Brößling und Oliver Lottke, nachdem die anwesenden Mitglieder der Satzungsänderung mit überwältigender Mehrheit zugestimmt hatten. Zum neuen Vorstand gehören als Stellvertreter Sabine Wist, Oliver Ebken und Patrick Josefowiez an. Als Kassierer wählten die Mitglieder Thomas Kößmeier und zur Schriftführerin Claudia Schuhmacher. Weiter gewählt wurden die Bezirksdelegierten, eine neue Schiedskommission, Vertreter zum Landesparteirat sowie Delegierte zum Bundesparteitag.
Damit alle Tagesordnungspunkte zügig abgearbeitet werden konnten, lagen die die Berichte des „alten“ Vorstandes in schriftlicher Form vor. So konnte dem die Entlastung nach kurzer Aussprache „Kurz-und-Knapp“ erteilt werden. Neben den Wahlen wurde auch über verschiedene Anträge abgestimmt. So ist den Mitgliedern eine Beschwerdestelle Polizei der „Transparenz wegen wichtig“, ein gesetzlicher Schutz des Begriffes „Barrierefreiheit/barrierefrei“ soll erreicht werden, kein Einwegplastik beim SPD-Werbematerial mehr eingesetzt werden und ein Verbot der sogenannten Reichskriegsflagge bundesweit unterstützt werden. Lediglich der Antrag, die Elbvertiefung und die Ausbringung des „Hamburger Hafenschlicks“ zu verhindern wurde „zur weiteren Diskussion“ an den Vorstand zurücküberwiesen. Eine kritische Stellungnahme seitens der Hafenmitarbeiter unter den Delegierten sowie die Kritik, der Antrag sei „in gewissen Punkten nicht mehr aktuell“, machte dies nötig.

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