HEMMOOR tw · Die Umstände hätten nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich die neue Außenanlage der Grundschule Althemmoor von ihrer besten Seite. Was fehlte, waren die Stimmen der Kinder, die bestimmt mit Freude die neuen Spielgeräte auf dem Pausenhof gestürmt hätten. Aber wie zurzeit überall machte auch hier Covid-19 den Planungen einen Strich durch die Rechnung. Und so präsentierten Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer, Bürgermeister Lasse Weritz, Erster Samtgemeinderat Wolfgang Poit, und die kommissarische Schuldirektorin Jessica Winz mit gebührendem Abstand die kinderfreundlich gestaltete Anlage.
Das Besondere: Die Kinder waren in die Planungen involviert und durften ihre eigenen Ideen einbringen. Was den Bauplanern die eine oder andere Schweißperle auf die Stirn trieb. „Das war eine echte Herausforderung“, erinnerte sich Weritz. Vieles sei umgesetzt worden, alles ging dann aber doch nicht, wie etwa ein kleines Schwimmbecken.
„Das ist schon etwas Besonderes“, freute sich Dirk Brauer, stehe so etwas wie die jetzt durchgeführte Umgestaltung des Schulumfelds doch nicht gerade ganz oben auf der Prioritätenliste. Im Rahmen des Förderprogramms zur Dorfentwicklung von Westersode, Althemmoor und Teilen von Warstade konnte diese „nicht zwingend notwendige aber wichtige Maßnahme durchgeführt werden“. Rund 305.000 Euro kostete das Ganze. Durch die 73-prozentige Förderung beliefen sich die Kosten für die Samtgemeinde auf rund 82.000 Euro.
Gut investiertes Geld, wie alle Beteiligten finden. Flächen wurden entsiegelt, Pflas­terflächen erneuert, Bäume gepflanzt, die Zugänge zur Schule barrierefrei gestaltet und neue moderne Spielgeräte angeschafft, wie ein Stelzenparcours, ein Seilkarussell, eine große Rutsche, Holzpferde und einiges mehr. Zudem steht hier auch eine Tischtennisplatte bereit. Und auf einem kleinen Bolzplatz mit entsprechenden Toren können sich die Jungen und Mädchen austoben, ebenso wie auf einem kleinen Basketballfeld.
„Das ist ein großer Gewinn, nicht nur für die Schule, sondern für den ganzen Stadtteil“, so Brauer. Und mit den bereits durchgeführten Maßnahmen wie der energetischen Sanierung, der Dacherneuerung und dem großen neuen Buswendeplatz zeige sich die Schule jetzt weitgehend runderneuert.

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