CUXHAVEN re · Monatelang Schufterei an Bord und kein Land in Sicht – so geht es in Corona-Zeiten Tausenden Seeleuten weltweit. Auch die Seeleute, die Cuxhaven anlaufen, leiden unter der Isolation, die ihnen die Pandemie aufzwingt. Das Team der Seemannsmission möchte daher allen Crews, deren Schiffe in der Advents- und Weihnachtszeit in den Häfen an der Elbmündung festmachen, beschenken.
Auf der ganzen Welt überreichen die Seemannsmissionen in diesen Tagen kleine Päckchen an die Seeleute. Nicht nur, um ihnen eine kleine Freude zu machen, sondern auch, um ein Zeichen zu setzen: Wir an Land wissen um Euch! Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben die Arbeiter auf See in diesem „Covid-Jahr“ den globalen Warenverkehr aufrecht erhalten. Ihr Landgang fiel angesichts der Quarantäne-Bestimmungen fast überall aus. Flüge in die Heimat? Meist unmöglich, alle Verbindungen gekappt. Immer wieder treffen die Mitarbeiter der Mission auf Besatzungen, die seit über zwölf Monaten an Bord sind. „Da ist es doch mehr als angemessen, gerade in diesen Tagen die Seeleute im Blick zu haben“, meint der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe.
Zwischen 800 und 900 Geschenketüten wollen er und sein Team an den Seemann- oder die Seefrau bringen. Neben etwas Praktischem, zum Beispiel einer Bauchtasche und einem Kalender, ist eine 5-Euro-Telefonkarte dabei. Für das Weihnachts­telefonat mit den Lieben im fernen Zuhause.
Und so kann jeder helfen: Mit den Spenden erwirbt die Seemannsmission den Inhalt der Weihnachtstüten und verschenkt diese an einen Seemann oder eine Seefrau. Spender können unter Stichwort „Weihnachten an Bord“ auf folgendes Konto überweisen: Sparkasse Cuxhaven, IBAN: DE57 2415 0001 0025 1192 23, BIC: BRLADE21CUX.

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