OTTERNDORF tw · Was auf dem Weihnachtswunschzettel von Rolf Sünderbruch steht, ist nicht bekannt. Doch ein Wunsch ging für den Vorstand der Weser-Elbe Sparkasse (Wespa) schon vor Heilig Abend in Erfüllung. Die IDB Weser-Elbe Sparkasse und die Gemeinnützige Hadelner Baugesellschaft Otterndorf haben sich dazu entschlossen zusammenzuarbeiten und eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen. „Ich freue mich wie ein kleiner Junge“, strahlte er übers ganze Gesicht, „das habe ich mir immer gewünscht“.
Am Dienstag letzter Woche unterzeichneten die beiden designierten Geschäftsführer Jörg-Stephan Garms und Sönke Westphal den Gesellschaftsvertrag der Immobilienentwicklungsgesellschaft Land Hadeln und Weser-Elbe Sparkasse mbH. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein Projekt mit Ideen und Visionen, die die Stadt Otterndorf touristisch in die Zukunft führen sollen, ganz unter dem Motto „Das Bessere ist des Guten Feind“. Ziel sei es, die Entwicklung des Tourismusstandorts Otterndorf gemeinsam zu fördern und zeitgemäße touristische Projekte zu entwickeln.
Stadtdirektor Harald Zahrte zeigte sich erfreut über den Zusammenschluss und überzeugt, dass dieser zur Stärkung der Stadt beitragen werde. „Gerade in den Zeiten der Krise müssen wir daran denken, uns gut zu positionieren.“ Ein weiterer Vorteil sei, „dass wir unabhängig von Investoren sind und Projekte in Ruhe entwickeln können, um sie zu einem Erfolg für die Stadt zu führen und das Beste für die Lebensqualität hier zu erreichen“.
Auch Bürgermeister Thomas Bullwinkel freute sich ebenso wie Normen Herting, Aufsichtsratsvorsitzender der Hadelner Baugesellschaft, ob der gestärkten Zusammenarbeit, denn „zusammen kann man immer mehr erreichen als einer alleine“.
Schon im Jahr 2000 gaben die beiden Unternehmen mit dem Wasser- und Landschaftspark „richtig Gas“, wie sich Sünderbruch erinnert. „Aber die Ansprüche der Touristen entwickeln sich weiter. Um weiter so prominent wahrgenommen zu werden, müssen wir neue Ideen entwickeln. Und wenn wir das gemeinsam machen, werden wir das auch schaffen“, betonte Sünderbruch. Und sieht sich da einig mit seinem Vorstandkollegen Peter Klett. „Wir sind von dem großen Potential der touristischen Destination Otterndorf überzeugt und sind sicher, gemeinsam die besten Konzepte realisieren zu können, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit den wirtschaftlichen Erfordernissen zu verbinden.“
Und führte fort: „Wir lassen gerne Taten sprechen, nicht nur mit der heutigen Gesellschaftsgründung.“ Als Beispiel nannte er den Küs­tenmarathon, der von der Wespa maßgeblich gesponsert wird. Ein Zeichen des Bekenntnisses zu Otterndorf sind für Klett auch die anstehenden Investitionen in die Otterndorfer Geschäftsstelle, „die im deutlich siebenstelligen Bereich liegen werden, um die Otterndorfer Geschäftsstelle auf den modernsten Stand zu bringen und zu renovieren.“

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