NORDHOLZ re · Gestern sind Soldaten des 31. Einsatzkontingent der Operation „Atalanta“ pünktlich zum Weihnachtsfest von Djibouti nach Deutschland zurückgekehrt. Zuvor landete bereits am 11. Dezember der Seeaufklärer P-3C „Orion“ am Heimatstützpunkt Nordholz (Foto: MFG). Der Kommodore des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“, Kapitän zur See Oliver Ottmüller (54), begrüßte seine Frauen und Männer auf dem Flugfeld. „Sie haben unter besonders fordernden Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit geleistet! Ich freue mich, Sie alle wieder wohlbehalten hier in Nordholz begrüßen zu können!“
Seit Ende August waren etwa 50 Marineflieger aus dem Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Djibouti. Flieger, Techniker und Unterstützungspersonal haben in den vergangenen Monaten dafür gesorgt, dass der Seefernaufklärer die wichtigen Aufklärungsflüge in der Anti-Piraterie-Mission absolvieren konnte. Wenige Tage vor der Rückverlegung hat die P-3C ihren letzten Einsatzflug absolviert. Insgesamt wurden 31 Einsatzflüge mit 248 Flugstunden absolviert. „Der Einsatzflugbetrieb wird nunmehr seit vielen Jahren regelmäßig sehr professionell durchgeführt, dies war auch in unserem Kontingent der Fall. Ich bin sehr zufrieden mit dem Geleisteten. Im Betrieb der ‚Orion‘ kam es vor allem auch auf die technische Unterstützung an. Auch hier hat der gesamte Unterstützungsbereich Hand in Hand gearbeitet“, fasst der verantwortliche Offizier
vor Ort, Fregattenkapitän Sascha Siemer (46), die Leistung der Marineflieger zusammen.
Für alle Beteiligten bedeutete diese Verlegung sowie der Einsatz, aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, eine besondere Herausforderung. Neben der Beachtung der bekannten Hygienemaßnahmen mussten sich alle Soldaten vor dem Einsatz in isolierte Unterbringung begeben. Denn die Devise war, dass alle gesund bleiben, damit der wichtige Auftrag erfüllt werden kann. Fregattenkapitän Siemer betont: „Ich kann mein Kontingent nur in den höchsten Tönen loben. Nach über vier Monaten fern der Heimat freuen sich alle Kontingentangehörigen auf ihre Familien, auch
wenn die nun folgende Quarantäne eine unschöne ‚kleine‘ Einschränkung bedeutet. Aber die Freude auf ein Wiedersehen und insbesondere Weihnachten mit den Liebsten überwiegt natürlich.“

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