Eine gute Nachricht hatte am heutigen Freitag, 15. Januar, Gunnar Wegener parat: er teilte mit, dass nach aktuellen Meldungen schon in wenigen Wochen ein Impfstoff gegen das COVID-19-Virus aus Cuxhaven zugelassen werden soll. „Das ist gerade jetzt eine erfreuliche Nachricht, in diesen sehr schwierigen Zeiten in der Corona-Pandemiekrise,“ so Wegener, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Cuxhavener Hafenentwicklungsgesellschaft ist, die an die mit entwickelnde Gesellschaft Vibalogics, das Cuxhavener BioCompentenzCenter (BCC) vermietet.
Der Besuch von Ministerpräsident Stephan Weil und Oberbürgermeister Uwe Santjer kürzlich bei Vibalogics habe gezeigt, dass die damalige Entscheidung in Cuxhaven das BCC mit Unterstützung der EU und des Landes Niedersachsen zu bauen, richtig war und jetzt deutliche Früchte trägt. Das Festhalten und auch der Ausbau des BCC gegen viele Widerstände sei eine richtungsweisende Entscheidung gewesen.
Das Biotechnologie-Unternehmen Vibalogics arbeitet zur Zeit mit an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das COVID-19-Virus. Gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen Janssen aus Belgien, das ein Tochterunternehmen des US-Konzerns Johnson & Johnson ist. Bereits im Dezember 2020 wurde der Impfstoff sowohl in den USA als auch in Europa für das Zulassungsverfahren angemeldet. Mit dem beschleunigten Zulassungsverfahren, ist bereits jetzt ein positiver Ausgang des Zulassungsverfahrens voraussichtlich im Februar abzusehen.
Der neue Impfstoff hätte einige Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern, da er nur einmal verabreicht werden muss, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Weiterhin ist er wesentlich unempfindlicher bei der Lagerung und Kühlung, er ist ganz einfach leichter zu handhaben. Gerade dieser Impfstoff eignet sich hervorragend für die Versorgung von kranken, mobilitätseingeschränkten und älteren Menschen in ihren Wohnungen. Die Bundesrepublik Deutschland hat von diesem in Cuxhaven mitentwickelten Impfstoff bereits 37 Millionen Dosen in Auftrag gegeben.

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