LANDKREIS re · Die neuen Programmgenerationen von Erasmus+ wird voraussichtlich im Mai 2021 offiziell verabschiedet. Der Europaabgeordnete David McAllister weist auf eine Besonderheit hin. Bereits vor der Verabschiedung wird es eine erste Antragsfrist in dem neuen Programm geben.

Mitte Dezember 2020 hatten die EU-Mitgliedstaaten, das Europäische Parlament und die Europäische Kommission nach langen Verhandlungen eine politische Einigung über Erasmus+ erzielen können. Bis Ende Mai folgt nun die formelle Verabschiedung des Programmbeschlusses und die Veröffentlichung der Rechtstexte im Amtsblatt der Europäischen Union. Die Laufzeit des Programms wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 beginnen. Das Programmhandbuch mit den verbindlichen Richtlinien wird frühestens im März zur Verfügung stehen.

„Viele Interessierte warten mit Spannung auf die Ziele und Richtlinien, damit sie zuverlässig Projekte planen und starten können“, berichtet der Abgeordnete. Er weist deshalb darauf hin, dass es eine Antragsmöglichkeit noch vor dem tatsächlichen offiziellen Programmbeschluss geben wird. Dies wird voraussichtlich mit einem sogenannten „Call for projects“ verbunden sein, den die Kommission Ende März veröffentlichen könnte. Hiermit verbunden wäre eine Einreichungsfrist von Projektanträgen bis Anfang Mai.

„Dies ist ein positives Signal. Es bedeutet aber auch, dass mit möglichen Ideen und vorbereitenden Arbeiten für Projektanträge bereits jetzt begonnen werden sollte“, so David McAllister abschließend.

Foto: Europäisches Parlament

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