Landesbischof Meister mit einigen der 25.000 Osterkerzen, die er in den kommenden Wochen an 250 Kirchengemeinden verschenken wird Foto: Jens Schulze/Landeskirche Hannovers

HANNOVER re ·
In den Wochen bis Ostern verschenkt Landesbischof Ralf Meister 25.000 Osterkerzen an rund 250 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Landeskirche Hannovers. In 100 Kirchengemeinden wird der Landesbischof die Kerzen bei Kurzbesuchen in den nächsten Wochen unter Einhaltung der geltenden Hygienekonzepte persönlich übergeben. Die Kerzen sind für Aktionen rund um das Osterfest oder die Feier der Osternacht gedacht.

„Die Osterkerzen, die ich mitbringe, sind kleine Zeichen der Hoffnung: Gott lässt uns in dieser Zeit nicht allein. Sein Licht durchdringt alle Dunkelheit und es lässt es hell werden. Das war und ist eine zentrale Botschaft der Passions- und Osterzeit. In unserer aktuellen Situation spüren wir ganz konkret, wie sehr wir diesen Trost und diese Zuversicht brauchen.“

Innerhalb von vier Tagen hatten sich auf die Anfrage des Landesbischofs 250 Kirchengemeinden aus allen Regionen der Landeskirche gemeldet. Auf 18 Tagestouren wird Ralf Meister jetzt bis Ende März gut 100 Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen besuchen. An manchen Orten ist eine schlichte Übergabe der Kerzen vorgesehen, an anderen Stationen wird er auch an kurzen Gottesdiensten, Andachten oder anderen Aktionen teilnehmen. Alle Kirchengemeinden, die er nicht besuchen kann, erhalten die Pakete mit jeweils 100 Kerzen per Post.

„Die Besuche in Kirchengemeinden, der Austausch mit Gemeindemitgliedern und den Verantwortlichen in den Gemeinden und das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten und Andachten sind für mich mit die wichtigsten und schönsten Aufgaben als Landesbischof. Das war in den letzten zwölf Monaten leider kaum möglich. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass jetzt wenigstens diese kurzen Aufenthalte in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen möglich sind, auch wenn es nur mit Maske und auf Abstand ist. Und ich freue mich sehr, dass mich so viele herzliche Einladungen erreicht haben.”

Seine erste Fahrt hat der Landesbischof am vergangenen Freitag gestartet. Sie führte ihn von Hameln über Lehrte, Hildesheim und den Oberharz bis nach Göttingen. Alle Touren wird der Landesbischof in seinem Dienstwagen zurücklegen, einem Elektroauto.

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