Ist seit 2010 im Amt und wurde jetzt wiedergewählt: Dr. Dirk Timmermann, Vorsitzender des MIT-Kreisverbandes Cuxhaven Foto: Alex Siemer

LANDKREIS re · Zunächst online und dann noch einmal in schriftlicher Bestätigung hat der Kreisverband Cuxhaven der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) seinen Vorstand gewählt. Mit großer Mehrheit wurde dabei Dr. Dirk Timmermann, Cuxhaven, in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt, das er seit 2010 innehat. Die Mitgliederversammlung in Form einer Videokonferenz bezeichnete Dr. Timmermann als „Neuerung, die in Zeiten der Pandemie sicherlich eine Berechtigung und zudem sehr gut geklappt hat. Aber es geht nichts über das persönliche Treffen“. Er hofft darauf, dass die Mitgliederversammlung 2022 wieder „im üblichen Rahmen“ stattfinden kann.

Mit jeweils 94,12 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wurden Dr. Timmermann als Vorsitzender und als sein Stellvertreter Hans-Hermann Ropers (Nordleda) wiedergewählt. Sogar 100 Prozent der Stimmen erhielten Schriftführer Hermann Artur Schlesinger (Cuxhaven) und Schatzmeister Jan-Hendrick Ehlers (Cuxhaven), der das Amt von Timo Böhme (Cuxhaven) übernahm. Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand Thomas Bullwinkel (Otterndorf), Reinhard Duderstadt (Cuxhaven), Jörg-Peter Knochen (Cuxhaven), Heino Scheper (Geestland), Johann von Holten (Hemmoor) und Heinz Wiebalck (Beverstedt) an. Ropers und von Holten wurden zudem zu Delegierten für den Landesdelegiertentag der MIT, Knochen und Dr. Timmermann zu Ersatzdelegierten gewählt.

Der wiedergewählte Vorsitzende Dr. Timmermann dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. „Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig“, hob der MIT-Kreischef in einer Pressemitteilung hervor. „Sie ist eine wesentliche Stütze für unsere Freiheit und Demokratie.“

Sein größter Wunsch für die neue Amtszeit ist „ein Ende der belastenden Einschränkungen durch das Corona-Virus“, die nun schon seit über einem Jahr andauern. „Die Lockdowns zerren an den Nerven der Menschen und belasten die Wirtschaft in einem vorher nicht für möglich gehaltenen Ausmaß. Deren wirkliche Folgen werden erst in den kommenden Jahren spürbar werden.“

„Nur das Impfen von großen Teilen der Bevölkerung wird die Wende bringen“, so Dr. Timmermann. Bis allerdings rund 70 Prozent der Menschen geimpft seien und damit eine so genannte Herdenimmunität erreicht werde, bei der das Virus sich nicht mehr ungehemmt verbreiten könne, „werden wir nur Lockerungen hinbekommen, wenn sie mit einer Teststrategie wie beispielsweise in der Stadt Tübingen begleitet werden“. Deswegen fordert Timmermann den Landkreis Cuxhaven auf, für flächendeckende Möglichkeiten unter anderen auch in öffentlichen Testzentren zu sorgen, damit die Menschen sich unbürokratisch und ohne unnötige Wartezeiten testen lassen können.