Dieser sportliche Vogel war prädestiniert für eine Platzierung in der Kategorie „Artist on Wings“ Foto: Gastone Pivatelli/Glanzlichter 2021

BALJE re ·
Ein Fuchs sitzt einsam und allein im Schnee, zu sehen sind nur seine Rückenansicht und seine Fußspuren. Das Bild habe besonders in der jetzigen Zeit eine tiefe Symbolwirkung, die den Betrachter sofort gefangen nehme, befand die Jury und kürte den Spanier Fran Rubio zum Gesamtsieger des Glanzlichter-Naturfotowettbewerbes 2021. Das Bild ist nur eines von zahlreichen weiteren faszinierenden Naturfotografien, die von Samstag, 10. April, bis Dienstag, 22. Juni, im Natureum Niederelbe in Balje zu sehen sein werden.

Die Pandemie habe den Blick des Menschen für die Natur geschärft, sagte die Schirmherrin, Bundesumweltministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze, in ihrem Grußwort zum Wettbewerb. Als Gesellschaft hätten wir erfahren, dass das Vordringen des Menschen in die Lebensräume von Wildtieren die Übertragung gefährlicher Krankheiten massiv begünstige. Auch die Motive der Fotografen wurden teilweise durch die Pandemie beeinflusst. Mehr Teilnehmer als sonst hätten die Möglichkeit genutzt, vor der eigenen Haustür zu fotografieren, da große Reisen nach Alaska oder in die Anden nicht möglich gewesen seien, so Jurorin und Gründerin Mara Fuhrmann. Auf Bilder von exotischen Tieren müssen die Besucher trotzdem nicht verzichten. Die Haustüren der Glanzlichter-Fotografen sind über die ganze Welt verteilt – die Endrunden-Teilnehmer stammen aus zahlreichen europäischen Ländern, den USA, Sri Lanka und China.

Für den Besuch des Natureums müssen sich die Gäste anmelden – bevorzugt online unter www.natureum-niederelbe.de. Eine telefonische Anmeldung ist ebenfalls möglich unter der Nummer (0 47 53) 84 21 10. Das Bistro bietet Kaffee, Snacks und Getränke To-Go an. Öffentliche Führungen und Fütterungen finden nicht statt. In den Innenräumen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung entsprechend der Niedersächsischen Verordnung getragen werden, auf dem Außengelände nur dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.