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Tag der offenen Tür mit großem Flohmarkt im Aeronauticum

Tag der offenen Tür mit großem Flohmarkt im Aeronauticum

NORDHOLZ tw · Es ist ein Museum nicht nur  für Flugzeugfans – das Aeronauticum in Nordholz. Mit seinen einzigartigen Exponaten bietet es Einblick in die historische und technische Entwicklung der Luftschifffahrt und Marinefliegerei. Am Sonntag, 5. November, haben die Besucher die Möglichkeit das Museum von 10.30 bis 17.30 Uhr bei einem Tag der offenen Tür mit großem Flohmarkt bei freiem Eintritt zu entdecken. Im besonderen Ambiente des Aeronauticums können sie dann an 50 Ständen – nur private Anbieter – nach so manchem Schätzchen suchen. Der Tag der offenen Tür im Zusammenspiel mit dem großen Flohmarkt findet zum ersten Mal statt, soll aber ein regelmäßiges Event werden. Nur eine von vielen Maßnahmen, um das Museum einem größeren Publikum zu erschließen, wie Hans-Peter Weber, 2. Vorsitzender des Fördervereins und Museumsleiterin Dr. Anja Dörfer in einem Pressegespräch deutlich machten. Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen. Erste Maßnahme war die Festanstellung von Dr. Dörfer. „Goldrichtig“, wie Weber betont. Zudem wird weiteres Personal gesucht, vor allem für den Bereich Café und Shop. Beides Bereiche, die auch optisch eine Neuaufstellung erfahren, und komplett umgebaut werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Damit nicht genug. Auch der museumspädagogische Bereich soll mit einem Schulungsraum, ausgestattet mit modernsten Medien, ausgebaut werden. Ganz besonders wichtig ist Weber und Dörfer aber die Rückbesinnung auf die eigentliche Ausrichtung des Aeronauticums „als technisches und historisches Museum, das die Geschichte der See- und Marineflieger darstellt. Und daran anknüpfend, die Schicksale der Menschen, die mit der Technik gearbeitet haben“. „Wir sind der festen Meinung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Weber. „Auch wenn noch viel vor uns liegt“, so Dörfer. Doch die ersten Maßnahmen greifen, wie Weber stolz berichtet. „Wir stehen finanziell gut da.“ Und auch das diesjährige Besucherplus von 15 Prozent kann sich sehen lassen. „Wir gehen optimistisch ins neue Jahr, mit dem Ziel, den Betrieb mittel und langfristig auf sichere Füße zu stellen.