„China meets Cuxhaven“

Ausstellung führt in die Welt der Mandalas

Die Künstlerin Yi Jing Zhang vor ihrem Lieblingsbild. „Das Mandala besitzt viel Kraft.“ Foto: sh

CUXHAVEN sh · Wenn der Ausstellungstitel die Bilder, das Leben der Künstlerin und den Ort des Geschehens beschreibt, darf man getrost von einer gelungenen Vernissage ausgehen. So geschehen in Schloss Ritzebüttel am vergangenen Sonntag.
Unter dem Titel „China meets Cuxhaven“ stellte die chinesische Künstlerin Yi Jing Zhang ein Kaleidoskop ihrer Arbeiten vor. Vorwiegend Mandalas und in zweiter Linie Mandala-Schmuck und Svarowsky-Art-Bilder. Während der Schmuck „das Ziel verfolgt, etwas Geld zu verdienen“, so Zhang’s Ehemann Stefan Zhang lächelnd, sind die Svarowsky-Art-Bilder und die ebenfalls ausgestellten 3 D-Bilder Ausdruck ihrer Freude am bunten und glitzernden Leben.
Die Bedeutung der Mandalas geht für Yi Jing Zhang weit über das reine Betrachten eines Bildes hinaus. Ein Mandala ist ein geometrisches Schaubild, das in den östlichen Religionen wie im Hinduismus und Buddhismus eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. In seiner Form ist das Mandala meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. In seiner größten Ausgestaltung verkörpert das Mandala das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können.
China meets Cuxhaven ist nicht nur sprichwörtlich zu verstehen. So lebte die Chinesin Zhang zwanzig Jahre mit ihrem deutschen Mann aus Cuxhaven in China, bevor es sie gemeinsam an die Elbemündung zog. Hier fand Zhang auch zu ihrer Profession als Künstlerin. Ihre Werke sind noch bis zum 26. August im Schloss zu sehen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

avatar
  Benachrichtigung  
Benachrichtige mich zu: