Die Reha für Pinguine

Vortrag über Arbeit in Neuseeland

Foto: K. Schütt

CUXHAVEN re · Über ihre Arbeit mit verhungernden und verletzten Pinguinen und deren Herausforderungen um zu überleben berichten am Freitag, 13. Juli, um 19 Uhr Kristina Schütt und Thomas Stracke. Der Biologe und die Krankenschwester leben seit 2002 in Christchurch, Neuseeland. Ihr Interesse an Pinguinen wurde schon 1994 auf einer Reise durch Neuseeland geweckt. Danach folgten Reisen zu Pinguinkolonien weltweit. Um die Vögel näher kennenzulernen, haben sie von 1996 bis 2001 bei SANCCOB in Südafrika, einem weltbekannten Zentrum zur Rettung von Seevögeln, volontiert. Unter anderem erfuhren die beiden Norddeutschen dort, wie aus einem Garten kurzfristig eine Pflegestation für Pinguine werden kann, und erlernten die dazu nötigen Fähigkeiten. Nach dem Umzug nach Neuseeland ergab sich durch Zufall die Möglichkeit, in Christchurch ein solches Zentrum aufzubauen.
Seit 2010 gibt es nun die „Christchurch Penguin Rehabilitation“. Mit Genehmigung und Unterstützung der Naturschutzbehörde DOC kümmern sie sich um verletzte und verhungernde Pinguine im Großraum Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Pinguin-Reha in Neuseeland“ berichten sie von ihrer anspruchsvollen und notwendigen Tätigkeit in Süden Neuseelands, wo mehrere schwere Erdbeben 2011 und auch der Klimawandel unterschiedliche Herausforderungen an Pinguine und Menschen darstellen.
Um Anmeldung unter (0175) 33 54 113 wird gebeten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.pinguin-museum.de

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