Erfolgreiche Radioprogramme

Öffentliche Sitzung des Rundfunkrates von Radio Bremen in Bremerhaven

Intendant Jan Metzger und Rundfunkratsvorsitzender Dr. Klaus Sondergeld Foto: tw

BREMERHAVEN tw · „Glückwunsch“, dankte Dr. Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats, den Programmmachern von Radio Bremen. Mit der Reportagereihe „Rabiat!“ habe Radio Bremen nicht nur ein Format aufgelegt, das von vielen Seiten gelobt werde, „mit ‚Rabiat!‘ ist Radio Bremen auch die einzige Landesrundfunkanstalt, die einen eigenen Reportageplatz hat“.
Am Donnerstag trafen sich die Mitglieder des Rundfunkrats von Radio Bremen zu ihrer öffentlichen Sitzung im Seefischkochstudio in Bremerhaven. Positiv aufgenommen wurde auch der Film über das Geiseldrama von Gladbeck mit anschließender Dokumentation. Vor allem, dass die Geschichte aus der Perspektive der Opfer erzählt wurde, sei bei den Zuschauern gut angekommen, wie Klaus Schlösser für den Fernsehausschuss berichtete.
Freuen kann sich Radio Bremen auch über die Akzeptanz seiner Hörfunkprogramme. Fast jeder zweite Hörer in Bremen und Bremerhaven schalte täglich ein Programm von Radio Bremen ein, sagte Programmdirektor Jan Weyrauch. Besonders freute er sich über den Erfolg von Radio Bremen 2, das seine Hörerzahlen verdoppeln konnte. „Die Strategie ist aufgegangen“, sagte er und bezog sich dabei nicht nur auf die Namensänderung des ehemaligen Nordwestradios sondern auch auf programmliche Änderungen.
Marktführer Bremen Eins konnte ebenfalls Zuhörer gewinnen. Nicht ganz so erfreulich sieht die Situation bei Bremen Vier aus, das leichte Verluste hinnehmen musste. „Hier haben wir schon reagiert und an der Musik gedreht.“ Durch das im August 2016 gestartete Bremen Next, mit der Zielgruppe der 15- bis 25-Jährigen, „können wir Bremen Vier älter werden lassen und damit eine Lücke schließen“.
Auch einige Personalentscheidungen standen auf dem Programm. So wurde Thomas von Zabern erneut als Radio Bremen-Vertreter für den Programmbeirat von ARTE-Deutschland benannt. Neues Mitglied im Finanz- und Organisationsausschuss des Rundfunkrats ist Sonja Glasmeyer und Anna-Katharina Kornrumpf wurde zur neuen Datenschutzbeauftragten gewählt. Zum Abschluss hat der Rundfunkrat rechtzeitig vor Ablauf der fünfjährigen Amtszeit von Radio Bremen-Intendant Jan Metzger am 31. Juli 2019 eine Findungskommission aus Mitgliedern des Rundfunkrats und des Verwaltungsrats berufen. Dr. Sondergeld erklärte, dass er sich mit Jan Metzger darüber verständigt habe, nach den Sommerferien Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zu führen. Und fügte schmunzelnd zu Metzger gewandt hinzu: „Die größte Gefahr, die Ihnen droht, ist ein ‚Schulz-Ergebnis‘“.

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