„Peace und Protest“

ExtraTourPlus im Historischen Museum

Auch sie werden in der Sonderausstellung präsentiert: eine Westerngitarre (1972) und ein mit zeittypischen Stickern verzierter Gitarrenkoffer Foto: Historisches Museum Bremerhaven

BREMERHAVEN re · Eine ExtraTourPlus durch die neue Sonderausstellung „Die 1970er Jahre – Eine Stadt im Umbruch“ bietet am Donnerstag, 12. Juli, um 15 Uhr das Historische Museum Bremerhaven an. Der Rundgang mit anschließendem Erzählcafé steht unter dem Motto „Peace und Protest – Jugendkultur und Freizeitvergnügen in den 1970er Jahren“.
Zu Beginn gibt Museums­pädagogin Dr. Kerstin Ras-Dürschner eine kurze Einführung in die 1970er Jahre in Bremerhaven. Anschließend stehen Fotografien von Johannes Fleck und ausgewählte Exponate im Mittelpunkt, die die typische Jugendkultur widerspiegeln und aufzeigen, welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung es gab. Von großer Bedeutung war die Musik. Zu sehen sind Langspielplatten, Schallplattenspieler und eine Westerngitarre. Die Kleidung war bunt und vielfältig, wie die präsentierten Kleider, Hosen und Schuhe eindrucksvoll belegen. Johannes Fleck fotografierte Jugendliche, die sich in Jugendfreizeitheimen oder am Deich trafen und fing die Stimmung der Zeit ein.
Im zweiten Teil der Veranstaltung begeben sich die Teilnehmer ins Museumscafé. Bei Kaffee, Tee und Butterkuchen können sie sich über die Eindrücke der Sonderausstellung sowie eigene Erlebnisse aus den 1970er Jahren austauschen. Wer möchte, kann auch persönliche Erinnerungsstücke aus der Zeit mitbringen.
Um telefonische Anmeldung unter (0471) 30 81 60 wird gebeten. Die Kosten für die Veranstaltung betragen sechs Euro pro Person, Kaffee und Kuchen inklusive. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

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